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Das KI-Rennen geht weiter
Die Entwicklungsgeschwindigkeit nimmt rasant zu und viele bleiben zurück. Aber nicht unsere Leser!
News der Woche
Manus launcht „General AI Agent“: Das chinesische Startup Manus hat einen KI-Agenten vorgestellt, der als erster seiner Art komplett autonom komplexe Aufgaben ausführen kann. Dieser digitale Überflieger erledigt alles von Web-Recherche und Datenanalyse bis hin zu Workflow-Automatisierung und Code-Schreiben – und das, ohne jemals nach einer Kaffeepause zu fragen
KI komponiert hochklassische Musik: Neue KI-Kompositionsprogramme können hochkomplexe klassische Stücke generieren, die verblüffend gut klingen. Beethoven würde staunen, was da an Noten aus dem Algorithmus purzeln.
Viral: Humanoider Roboter G1 mit Kung-Fu: Der viral gegangene humanoide Roboter Unitree G1 verblüfft mit Kung-Fu-Fähigkeiten – inklusive einem sauberen Drehkick – und zeigt, dass Roboter mehr können als nur Staub wischen. Das ~1,6 m große “Blech-Fu”-Wunder kostet ab ca. 23.000 Euro und kommt mit offenem Quellcode daher, sodass Entwickler weltweit an der Roboter-Revolution mitwerkeln können
Chinas neuer Quantencomputer: Chinas neuester Quantencomputer-Prototyp Zuchongzhi 3.0 (105 Qubits) soll Googles Sycamore in der Rechenleistung übertreffen. Mal wieder eine Entwicklung, die die technologische Dominanz der USA ins Wanken bringen könnte. (Silicon Valley dürfte nervös mitstoppen – Quantum-League ist eröffnet.)
OpenAIs $20k/Monat-KI-Agent: OpenAI will demnächst spezialisierte KI-Agenten im Abo anbieten – das Topmodell mit PhD-Forschungsniveau soll dabei stolze 20.000 Dollar pro Monat kosten. (Bei dem Preis erwartet man, dass die KI zumindest eine Doktorarbeit und den Morgenkaffee gleichzeitig hinbekommt.)
MistralOCR für Dokumentenverständnis: Das französische Startup Mistral AI hat eine OCR-Plattform entwickelt, die selbst komplexe Dokumente inklusive Handschrift, Tabellen, Bildern und Formeln auslesen und strukturiert ausgeben kann. Anders als herkömmliche Texterkennung behält Mistral OCR das gesamte Layout im Blick – ein echtes digitales Trüffelschwein für unstrukturierte PDF-Archive, das Bürokratenherzen höher schlagen lässt
Google Search mit AI-Mode: Google testet einen neuen “AI Mode” in seiner Suche, der die klassischen zehn blauen Links durch eine KI-generierte Antwort mit Quellenangaben ersetzt. Wer die experimentelle Funktion (vorerst für zahlende Google-One-Nutzer) aktiviert, bekommt also Suchanfragen als kompakte KI-Zusammenfassung serviert – sehr zur Neugier von Bing und SEO-Managern weltweit
Microsofts Dragon Copilot: Microsoft hat mit Dragon Copilot einen KI-Assistenten für Ärzte vorgestellt, der via Spracheingabe und „ambient listening“ automatisch Arztberichte, Überweisungen und andere klinische Dokumentation mitschreibt. Das System basiert auf der zugekauften Nuance-Technologie und soll gestressten Medizinern den Papierkram abnehmen.
Alibaba QwQ-32B-Modell: Alibaba hat mit QwQ-32B ein neues Open-Source-KI-Modell für komplexes Schlussfolgern veröffentlicht, das mit nur 32 Milliarden Parametern ähnlich gute Ergebnisse erzielen soll wie ein Konkurrenzmodell mit 671 Milliarden Parametern. Statt roher Rechen-Power setzt QwQ-32B auf cleveres Verstärkungslernen – hier punktet also Köpfchen vor Größe.
Figure AI eröffnet neues HQ: Das Humanoid-Robotics-Startup Figure AI hat ein neues Hauptquartier bezogen, das mit der zehnfachen Fläche des bisherigen Standorts reichlich Platz für seine Roboter-Entwicklung bietet. Offenbar rüstet man sich dort für eine Zukunft mit vielen zweibeinigen Kollegen – Tesla wird die Konkurrenz aus Sunnyvale sicher aufmerksam beäugen.
„Sesame“ klingt wie ein Mensch: Das Start-up Sesame AI hat eine Sprach-KI entwickelt, die verblüffend menschlich klingt: Die virtuellen Stimmen Maya und Miles passen Tonfall, Pausen und Emotion flexibel der Unterhaltung an. Im Test reagierte der Assistent sogar auf die Stimmung des Nutzers – ein Gesprächspartner mit echtem Einfühlungsvermögen, bei dem man fast vergisst, dass kein echter Mensch dahintersteckt
Sora für alle verfügbar: OpenAIs Text-zu-Video-Tool Sora ist nach dem US-Start nun auch in Europa verfügbar – ChatGPT-Plus- und Pro-Abonnenten können damit per Texteingabe KI-generierte Videos erstellen. Die Videoqualität und -länge richtet sich nach der Dicke des Geldbeutels: Wer mehr zahlt, darf häufiger und in höherer Auflösung Regie führen
Apple verliert das KI-Rennen: Apple läuft Gefahr, im KI-Wettlauf abgehängt zu werden: Ein umfassendes Siri-Upgrade wurde intern auf 2026 verschoben, was den iPhone-Konzern bis zu fünf Jahre hinter Rivalen wie Google und Amazon zurückwerfen könnte. (Vielleicht sollte Siri das mal laut vorlesen, damit in Cupertino alle aufwachen.)
Digital-Index – Kluft bei KI-Nutzung: Der neue D21-Digital-Index offenbart eine tiefe digitale Kluft: 60 % der Deutschen mit höherem Bildungsabschluss nutzen KI-Anwendungen, aber bei Geringqualifizierten sind es nur 17 %. Mit anderen Worten: Während die eine Hälfte der Republik fleißig ChatGPT befragt, hat die andere offenbar „kein Interesse“ an „KI“ – im wahrsten Sinne des Wortes
Bilderrätsel
letzte Woche war das zweite Bild durch KI generiert. Glückwunsch an alle, die es erraten haben.
Welches ist diese Woche falsch?

Bild 1

Bild 2
Weitere spannende Beiträge
Falls ihr euer Tool bewerben wollt
Danke für deine Aufmerksamkeit!
Bis nächste Woche
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